KoKi informiert

Wir informieren Sie über Hilfsmöglichkeiten und Angebote in ihrer Region wie

 

  • Angebote zu Schwangerschaft, Umgang mit Neugeborenen, Erziehung, Elternkurse
  • Kontakte zu Mutter/Vater-Kind-Gruppen
  • Sport und Freizeitangeboten
  • Kindertagesstätten, Kindertagespflege
  • Selbsthilfegruppen
  • Fachstellen im Jugend- und Gesundheitshilfebereich

Die Koki bietet in beschränktem Umfang wieder persönliche Gespräche an

Ab sofort können wir Ihnen wieder persönliche Gespräche in beschränktem Umfang anbieten, sofern Telefonate oder E-Mails nicht ausreichen.

Bitte vereinbaren Sie hierfür mit uns einen Termin.

Darüber hinaus besteht Maskenpflicht, die Abstandsregelung (mind. 1,5 Meter) ist einzuhalten.

Menschen, die an Corona erkrankt sind oder entsprechende Anzeichen zeigen oder Kontakt zu einer erkrankten Person hatten, können nicht persönlich beraten werden.

Die Familienkinderkrankenschwestern der KoKi nehmen ihre Hausbesuche unter Beachtung der Hygienevorschriften ab sofort wieder auf.

Wir freuen uns sehr, diese ersten Schritte in Richtung Normalität gehen zu können.

Ihr KoKi-Team


Corona - Zeit

In diesen Tagen hat sich das Leben für Familien verändert. Plötzlich sind die Kinder den ganzen Tag zu Hause, man selbst ist entweder beruflich voll eingebunden - im Krankenhaus oder Lebensmittel-Bereich - oder auch zu Hause in Kurzarbeit oder plötzlich arbeitslos. Reicht das Geld - und wie soll es weiter gehen?

Der Tagesablauf hat sich verändert, die Alltagsroutine gibt es nicht mehr. Freundinnen trifft man nur noch per WhatsApp, die Straßen sind leer. Beim Einkaufen ist die spannende Frage, ob es noch Klopapier gibt...

Nebenbei verfolgen Sie vielleicht in diversen Medien die "Coroan-Ticker" - aktuelle Zahlen, Experten, Gerüchte... Dies ruft Fragen hervor - bis hin zu existentiellen Ängsten.

 

Wir bei der Koki haben auch nicht auf alles eine Antwort - aber vielleicht können wir mit Ihnen den Weg gemeinsam gehen. Wenn auch derzeit nur telefonisch oder per Mail. Im weiteren haben wir außerdem einige Informationen zusammengestellt, von denen wir denken, dass sie hilfreich sein könnten.

Aber zögern Sie bitte nicht, sich auch telefonisch bei uns zu melden - wir nehmen uns Zeit für Ihre Anliegen. Vormittags erreichen Sie uns in der Regel im Büro - wir rufen aber auch gerne zurück.

Beschäftigungsideen für kleine Kinder

Krisen und psychische Belastungen

Finanzen

Kontaktbeschränkungen

schwanger


Bayerisches Krippengeld

Das Gesetz zur Einführung eines Bayerischen Krippengeldes wurde am 5. Dezember 2019 vom Bayerischen Landtag verabschiedet und ist zum 1. Januar 2020 in Kraft getreten. Die Leistung wird ab diesem Zeitpunkt gewährt.

Zusätzlich zum Beitragszuschuss für die gesamte Kindergartenzeit wird der Freistaat Bayern das Bayerische Krippengeld mit Wirkung ab dem 1. Januar 2020 einführen. Damit werden Eltern bereits ab dem ersten Geburtstag ihres Kindes mit monatlich bis zu 100 Euro pro Kind bei den Elternbeiträgen für den Besuch einer nach dem BayKiBiG-geförderten Einrichtung oder Tagespflege entlastet, wenn sie diese tatsächlich tragen. Das Krippengeld wird nur an Eltern gezahlt, deren Einkommen eine bestimmte haushaltsbezogene Einkommensgrenze nicht übersteigt. Das Bayerische Krippengeld erhalten Eltern für ihre Kinder, die nach dem 1. Januar 2017 geboren und bereits ein Jahr alt sind. Neben den Eltern können auch Adoptionspflegeeltern und Pflegeeltern vom Krippengeld profitieren.

Für die Gewährung ist ein Antrag erforderlich.

Diese Informationen stammen von der Homepage der ZBFS, dort kann man in der Rubrik "häufige Fragen" vieles nachlesen. Unter 0931 32090929 gibt es eine Service-Hotline.


Hier gelangen Sie zu unserer Basarübersicht  "Herbst 2020".

Bitte informieren Sie sich jeweils kurzfristig, ob der Basar wie geplant stattfinden kann.

 

 


Online-Frühstück - Start 26.10.2020

Liebe Eltern,

für alle ist die momentane Corona-Pandemie mit viel Veränderung einhergehend. Spielgruppen und ähnliche Angebote können nicht - oder nur sehr eingeschränkt - stattfinden. Das reduziert bei viele Eltern die sozialen Kontakte sehr. Auch können Fragen, die sich jeden Tag mit Kindern ergeben nicht an befreundete Eltern oder Gruppenleiter gestellt werden. Dies Alles birgt neuen Herausforderungen.

Um den Eltern von Kindern im Alter von 0 - 3 Jahren auch in dieser Zeit die Möglichkeit zum Austausch zu geben, bieten wir von der Koki Oberallgäu ein Online - Frühstück an. Das heißt, die Eltern haben die Möglichkeit, von ihrem Endgerät zu Hause aus per Einladungslink am Frühstück teilzunehmen. Ziel ist es einen Austausch so "normal" wie möglich zu bekommen. Im heimischen Umfeld kann Kaffee getrunken, gefrühstückt und gespielt werden. Jedes Frühstück wird unter ein bestimmtes Thema gestellt, sodass auch Fragen zu den Themen des täglichen Lebens mit Kindern gestellt werden können. Die Gruppengröße beschränkt sich auf 6 Teilnehmer/innen, so soll jeder die Möglichkeit bekommt seine Fragen anzubringen und auch wertvolle Tipps an die anderen Teilnehmer weiterzugeben. Stattfinden wird das Frühstück immer montags von 9:30 - 10:30 Uhr. Geleitet wird es von einer Familienkinderkrankenschwester der Koki Oberallgäu.

Fordern Sie hier bis jeweils 9:00 Uhr am Montag ihren Einladungslink an, mit dessen Anklicken kommt der Teilnehmer automatisch auf die Website Microsoft Teams und ist der Runde beigefügt.

Bitte vorab bei MS-Teams registrieren und die App herunterladen.

Ich freue mich auf tolle Frühstücksrunden mit euch und euren Kindern.

Michaela Muthreich Familienkinderkrankenschwester Koki Oberallgäu


Änderungen beim Elterngeld geplant

Das Gesetz enthält verschiedene Bausteine, um das Elterngeld zu verbessern.

1. Mehr Teilzeitmöglichkeiten Die während des Elterngeldbezugs und der Elternzeit zulässige Arbeitszeit wird von 30 auf 32 Wochenstunden - also volle vier Arbeitstage - angehoben. Auch der Partnerschaftsbonus, der die parallele Teilzeit beider Eltern unterstützt, kann künftig mit 24 - 32 Wochenstunden (statt mit bisher 25-30 Wochenstunden) bezogen werden und wird auch sonst an vielen Stellen vereinfacht und flexibler gestaltet. Das erhöht die Flexibilität für Eltern und unterstützt sie dabei, einerseits das Familieneinkommen abzusichern und andererseits durch die Teilzeit mehr Zeit für Familie zu haben. Beispiel: Vater und Mutter möchten beide parallel Teilzeit arbeiten und den Partnerschaftsbonus beantragen. Dafür bekommen sie für die Dauer von bis zu 4 Monaten zwischen 150 und 900 Euro im Monat - zusätzlich zu ihrem Gehalt und zusätzlich zum Kindergeld. • Je nach Arbeitsanfall ist an manchen Tagen mehr, an manchen weniger Arbeit. Das macht nichts. Solange die Eltern im Schnitt zwischen 24-32 Wochenstunden arbeiten, bekommen sie den Partnerschaftsbonus • Die Eltern wissen noch nicht, ob sie zwei, drei oder vier Monate Teilzeit arbeiten werden. Das macht nichts. Sie müssen sich bei der Elterngeldstelle auch noch gar nicht endgültig festlegen. Sie können einfach die vier Monate beantragen und den Bonus früher beenden, wenn sie es möchten. Oder sie beantragen erst mal nur 2 Monate und verlängern später noch. • Der Vater erkrankt im zweiten Bonus-Monat des Partnerschaftsbonus schwer und kann länger nicht mehr arbeiten. Die Mutter kann dann den Bonus allein weiter nutzen. Außerdem darf der Vater das Geld aus dem Partnerschaftsbonus der ersten 2 Monate behalten. • Ein wichtiges Projekt kommt unerwartet - die Mutter kann im vierten Bonus-Monat plötzlich nicht mehr Teilzeit arbeiten. Das macht nichts. Die Eltern können das Elterngeld für die ersten drei Bonus-Monate trotzdem behalten.

2. Frühchenmonat Wird das Kind 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin oder früher geboren, erhalten Eltern einen zusätzlichen Monat Elterngeld, um in dieser herausfordernden Situation mehr Zeit für Kind zu haben. Damit fokussiert das Elterngeld stärker als zuvor den individuellen zeitlichen Bedarf und unterstützt mehr Eltern, sich um ihr Kind in dieser besonderen Lebenssituation zu kümmern. Beispiel: Das Kind wird 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin geboren. Die Eltern erhalten einen zusätzlichen Monat Basiselterngeld. Diesen zusätzlichen Basiselterngeld-Monat können sie auch in ElterngeldPlus umwandeln. Dann erhalten sie sogar zwei zusätzliche Monate Elternzeit.

3. Verwaltungsvereinfachungen und Klarstellungen Eltern und Verwaltung werden von Vereinfachungen und rechtlichen Klarstellungen profitieren. Ein Antragsrecht für Eltern mit geringen selbständigen Nebeneinkünften ermöglicht diesen Eltern künftig eine bessere Berücksichtigung ihrer Einnahmen im Elterngeld. Beispiel: Ein fest angestellter Erzieher bekommt im Dezember sein Kind. Im Kalenderjahr davor hatte er, bis auf eine einmalige freiberufliche Einnahme von 200 Euro, noch kein Einkommen. • Nach den allgemeinen Regeln wird er (wegen der einen selbstständigen Einnahme) wie ein Selbstständiger behandelt: Für das Elterngeld ist das Einkommen aus dem Vorjahr maßgeblich. Damals hatte er noch kein Einkommen. Er erhält damit nur den Elterngeld-Mindestbetrag von 300 Euro. • Mit der neuen Regelung kann er sich dafür entscheiden, ausschließlich als Nicht-Selbstständiger behandelt zu werden: Die Einnahme von 200 Euro wird nicht angerechnet. Sein Elterngeld wird dann anhand der 12 Monate vor der Geburt bemessen, in denen er schon als Erzieher gearbeitet und durchschnittlich 1500 Euro im Monat verdient hat. Er bekommt dann 65% seines maßgeblichen Netto-Einkommens, also etwa 975 Euro. Und: Eltern, die während des Elterngeldbezugs Teilzeit arbeiten, sollen nur im Ausnahmefall nachträglich Nachweise über ihre Arbeitszeit erbringen. Ab jetzt wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass die im Antrag angegebenen Arbeitsstunden nicht überschritten werden. Finanzierung und Einkommensgrenzen Die Kosten für mehr Partnerschaftlichkeit und die bessere Unterstützung von Eltern frühgeborener Kinder werden aus dem Elterngeld selbst finanziert. Es sind keine zusätzlichen Mittel aus dem Haushalt dafür erforderlich. Zur Finanzierung der Verbesserungen sollen künftig aber nur noch Eltern, die gemeinsam 300.000 Euro oder weniger im Jahr verdienen, Elterngeld erhalten. Bisher lag die Grenze für Paare bei 500.000 Euro. Diese neue Regelung für Paare betrifft Spitzenverdiener, die 0,4 Prozent der Elterngeldbezieher ausmachen - ca. 7.000. Für sie ist die eigenständige Vorsorge für den Zeitraum der Elternzeit auch ohne Elterngeld möglich. Für Alleinerziehende liegt die Grenze weiterhin bei 250.000 Euro.

Diesen Gesetzentwurf hat das Bundeskabinett laut Presse-Erklärung vom 16.09.2020 beschlossen, bitte verfolgen Sie den weiteren Gesetzgebungsprozess.

 

KoKi hilft

Wir unterstützen Sie in schwierigen Lebenssituationen z.B. bei Unsicherheiten im Umgang mit dem Kind, Partnerschaftsfragen, Wohnungs- und Geldsorgen, Gesundheitliche Problemen, Behördenangelegenheiten

durch

Beratung und Information, kurzfristige Begleitung und Unterstützung,Vermittlung geeigneter Hilfen und Angebote, Stärkung von Müttern und Vätern in ihrer Elternrolle.